Englisch auf Malta · Sprachreisen · Tourismus auf Malta Studieren und Lernen im Ausland • Sprachreisen
• Englisch lernen auf Malta • Englischkurse
Sprachschulen auf Malta • Visa für Malta • Sicherheit
auf Malta • Gesundheit auf Malta • Unterkunft auf Malta
• Reisebüros • Links • Tourismus auf Malta
• Übersetzungsbücher und Online-Übersetzer •
Schüler- u. Studentenaustausch • Botschaften auf Malta
Die
Mittelmeerinsel Malta liegt südlicher als die
italienische Insel Sizilien. Das Gold der Insel
sind die Sonne, das herrliche Blau des Mittelmeers,
die Sandstrände, und das angenehme trockene Klima. Guterhaltene Tempelanlagen
und ein reiches kulturelles Erbe aus der Vorchristenzeit
zeugen noch heute von den zahlreichen Eroberern
der Insel. Griechen, Römer, Nomaden, Franzosen
und Engländer interessierten sich einst für
die Insel.
Valletta
Die Hauptstadt der Insel wurde Ende des 16. Jh.
vom Orden der Johanniter St. John in günstiger
Position zur Verteidigung errichtet. Die heutige
Altstadt befindet sich rund um die Straßen
Republic, Old Bakery sowie der Merchants. Hier können
einige prunkvolle maltesische Architekturgebäude
im Barockstil bewundert werden.
Die strenge Außenfassade der St. John Kathedrale
besteht aus mehreren Marmorebenen, und einem Altar
aus Lapizlazuli, der die Taufe von Jesus Christus
repräsentiert, ebenfalls in Marmor gearbeitet.
In der Kapelle hängt ein Gemälde des Malers
Caravaggio mit der Köpfung des heiligen Johannes.
In der Republic Street kann der Besucher den Palast
der Großmeister des Johanniterordens St. John
besichtigen, der vor 500 Jahren errichtet wurde.
Das Innere beherbergt neben zahlreichen Gemälden
über die große Belagerung von 1565 (gemalt
von einem Schüler Michelangelos) auch eine
Sammlung originaler Wandteppiche, einst zu Ehren
Ludwig XIV entworfen sowie eine der besterhaltendsten
Waffensammlungen überhaupt. Das Manoel Theater
wurde zu Ehren des Großmeisters errichtet
und zählt zu denältesten Theatern
in Europa. In der Spielsaison zwischen Oktober und
Mai werden dort Theaterstücke, Opern und Balletts
aufgeführt. Im Nationalmuseum feiner Künste
ist in einem Palast des 18. Jh. eine ausgezeichnete
Sammlung von Möbelstücken, Gemälden
und Kunstschätzen ausgestellt, die alle dem
Johanniterorden St. John angehören. Jeden Sonntag
eröffnet sich im Stadtteil Floriana ein großer
bekannter Straßenmarkt, und ein zweiter findet
von Montag bis Samstag in der Merchants Street statt.
Ein Besuch lohnt sich!
Sliema
Gegenüber Valletta ist Sliema eine moderne
und kosmopolitische Stadt, gesäumt von großen
Hotels, Geschäften, Kinos, Cafe´s, Restaurants
und Discotheken. Die Küste ist sehr felsig,
was aber nicht vom Baden abhält. In der Nähe
von Silema liegt auch St. Julians, eine andere sehr
belebte Touristenzone, die viele Freizeitaktivitäten
zu bieten hat.
Mdina
Die Stadt tront hoch auf einem Plateau, von dem
man einen wunderbaren Blick über das Meer und
die gesamte Insel genießen kann. Die Burganlage
ist die frühere Hauptstadt und zeigt heute
noch das perfekte Beispiel einer mittelalterlichen
Stadtmauer. Der Eingang führt über eine
Steinbrücke, und die Straßen und Gassen
im Inneren scheinen verworren wie in einem Irrgarten.
Viele Kirchen, Paläste und Klöster gibt
es hier, und alle sind umgeben von kleinen Plätzen.
Unter den sehenswerten Plätzen ist auch der
Palazzo Falzon, im nomadischen Stil erbaut, mit
einer Sammlung alter Wappen und Töpfereien.
In der Kathedrale und im Museum sind übriggebliebene
Reliquien der Franzosen zu betrachten, die im 17.
Jh. von der Insel verbannt wurden.
Rabat
Nicht weit von Mdina liegt Rabat. Die schönsten
Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die prächtigen
Kirchen im Barockstil, die Katakomben von St. Pauls
und St. Agatha und die römische Villa.
Außerhalb der Stadt kann man die Klippen von
Dingli, das Schloss von Verdala und die Buskett-Gärten,
den einzigen Wald in Malta, besichtigen. An der
Südwestküste liegen die Grotten, in denen
laut Legende die Meerjungfrau wohnt, die dafür
berühmt ist, dass sie Seefahrer mit Ihren Liedern
verzaubert. Die berühmteste ist die Blaue Grotte,
in der die einfallenden Farben des Lichts auf dem
Stein reflektiert werden und so ein bläulich
schimmerndes Farbspiel entsteht.
Gozo
Gozo ist die zweitgrößte Insel des Archipels.
Die Landschaft ist geprägt von Tafelbergen,
tiefen Tälern, gefährlichen Klippen und
kleinen Villen inmitten von Zitronen und Olivenbäumen.
Die Hauptstadt der Insel Victoria (auch als Rabat
bekannt) wurde auf einem Hügel von den siegreichen
Arabern gegründet. Die Panoramasicht von der
Stadt über die gesamte Insel ist einfach herrlich!
Der Kathedrale von Gozo fehlt zwar eine Kuppel,
aber die Wandmalereien im Inneren sollen eine Augentäuschung
vermitteln, durch die der Eindruck einer wirklich
existierenden Kuppel entsteht. Von dort kann der
Besucher zur Zitadelle „Gran Castello“
mit prachtvoller Kathedrale schlendern oder die
Calypso´s Cave in der Nähe von Xaghra
besichtigen, ein absolutes Muss für jeden Gozobesucher!
Die Basilica von Ta´Pinu ist einer der Wallfahrtsorte
des Vatikans. Besonders hübsch ist das Kunsthandwerk,
die typischen Stickereien werden von den Einwohnern
Gozo´s aus ihren Häusern zwischen Tür
und Angel gehandelt.
Comino
Auf der kleinsten der drei maltesischen Inseln zwischen
Malta and Gozo, wohnen gerade mal ein Dutzend Farmerfamilien.
Straßen gibt es nicht, nur kleine Pfade, die
sich um die Hügel schlängeln und merkwürdige
Felsenformationen. Neben wilden Kräutern wächst
hier auch der Kümmel, woher die Insel Comino
seinen Namen erhält. Aufgrund des glasklaren
Wassers ist speziell die Blue Lagoon bekannt für
die Insel, und ein wahres Paradies für Taucher
und Schnorchler.